Informationen über die private Pflegeversicherung und Pflegezusatzversicherung

Wenn ein Mensch zum Pflegefall wird tritt die gesetzliche Pflegeversicherung ein um die erhöhten Kosten aufzufangen. Es hat sich in den letzten Jahren jedoch gezeigt, dass diese Leistungen nicht reichen um alle anfallenden Belastungen auszugleichen.

Außerdem unterscheidet die gesetzliche Pflegeversicherung bei der Zahlung nach der Pflegestufe die der zu Pflegende benötigt.

Wenn die Kosten durch die gesetzliche Pflegeversicherung nicht ausreichen, ist der zu Pflegende in der Regel nicht selber in der Lage für die Mehrkosten aufzukommen. In dem Fall kann der Staat an die Angehörigen herantreten die für die Mehrkosten aufkommen müssen. Der zu zahlende Anteil der Angehörigen richtet sich nach dem Gehalt, er kann aber bis zu 50 % des Einkommens betragen.

Die private Absicherung ist wichtig

Um für diesen Fall vorzubeugen ist eine private Pflegezusatzversicherung sinnvoll. Sie springt im Ernstfall ein und hilft die eigenen Kosten zu minimieren. Dabei kann der Versicherte zwischen zwei Arten der privaten Pflegezusatzversicherung wählen. Mehr Informationen und einen Versicherungsvergleich zur Zusatz- Pflegeversicherung erhält man hier.

Die Pflegekostenversicherung richtet sich nach der gesetzlichen Pflegerentenversicherung und übernimmt prozentual dazu weitere Kosten. Da sich diese Versicherung an der gesetzlichen Pflegeversicherung orientiert ist der tatsächlich zu zahlende Betrag nicht vorhersehbar. Bei Vertragsabschluss legt der Versicherte lediglich den prozentualen Ausgleich dazu fest.

Bei der Pflegetagegeldversicherung wird vom Versicherer bei Vertragsabschluss ein Tagessatz festgelegt, der im Bedarfsfall gezahlt wird. Dabei ist es völlig unerheblich wie hoch die gesetzliche Pflegeversicherung ausfällt. Der Versicherte muss auch keine Nachweise bringen wofür er das Pflegetagegeld benötigt.
Egal für welche Variante sich der Versicherte entscheidet, er sollte darauf achten, dass die Pflegeversicherung eine Pflegerente auch dann zahlt, wenn der zu Pflegende auch zu Hause gepflegt wird.

Ohne professionelle Hilfe können viele Angehörige die zusätzliche Belastung in den seltensten Fällen bewältigen. Ein Pflegedienst ist in den meisten Fällen von unschätzbarem Wert.

Einen Vergleich machen

Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass die Pflegeversicherung auch bei Pflegestufe I einspringt, denn auch hier sind die Zusatzkosten im Vorfeld kaum zu überblicken und können im Ernstfall in großes Loch in das Budget reißen.
Wer sich dazu entscheidet für sich oder seine Angehörigen eine zusätzliche private Pflegeversicherung abzuschließen sollte die einzelnen Versicherungen und ihre Angebote gut vergleichen. Bei einem Versicherungsvergleich zur privaten Pflegeversicherung sollte man im wesentlichen auf die Beiträge achten, denn die Leistungen sind oft sehr ähnlich.findet man hier.

Die Beiträge für diese Versicherung richten sich in erster Linie nach dem Eintrittsalter und dem Geschlecht. Abgesehen von den oben erwähnten Unterschieden können aber auch bestimmte Klauseln finanzielle Unterschiede bedeuten. So zahlen manche Versicherungen frühestens drei Jahre nach Vertragsabschluss eine Pflegerente. Bei anderen Versicherungen wird erst ab dem 92. Tag der Pflegebedürftigkeit gezahlt.

Ein ausgiebiger Versicherungsvergleich mit allen Vertragsbedingungen sollte gut überlegt sein damit die spätere Pflege garantiert werden kann. Mehr Informationen über die Pflegerenten- Versicherung findet man hier, wo man auch einen Versicherungsvergleich erhalten kann.